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Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen durchdringt die Schweiz - Wegsehen ist jetzt definitiv keine Option mehr!

Das Gesundheitswesen in der Schweiz befindet sich inzwischen in einer ernsthaften Krise. Die Bevölkerung wird zunehmend älter, und damit steigt auch die Zahl der Menschen, welche medizinische oder pflegerische Unterstützung benötigen. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Fachpersonen im Gesundheitswesen drastisch. Woran liegt das und wie können wir dem gemeinsam entgegenwirken? Im Folgenden skizzieren wir diese Herausforderung genauer und stellen fünf innovative Lösungsansätze vor, die auch Ihnen helfen könnten, den Fachkräftemangel in der Pflege nachhaltig zu überwinden bzw. Ihr Unternehmen präventiv für die Zukunft davor zu schützen.

Warum fehlen so viele Fachpersonen im Gesundheitswesen?

Zunächst sollten wir einen Blick auf die Generation der Babyboomer werfen. Viele dieser Fachpersonen haben sich einst für eine Karriere im Gesundheitswesen entschieden und im Laufe der Jahre einen wertvollen und kaum ersetzbaren Erfahrungsschatz erarbeitet. Nun gehen diese Expertinnen und Experten nach und nach in den Ruhestand, wodurch uns eine erhebliche Anzahl an erfahrenen Fachpersonen verloren geht.

Darüber hinaus sorgt das stetig steigende Arbeitspensum im Gesundheitswesen dafür, dass viele Fachpersonen den Beruf wieder verlassen und sich ausserhalb der Pflege neue Arbeitsfelder suchen. Dabei haben vor allem Pflegefachpersonen aufgrund ihrer umfassenden Ausbildung oft gute Möglichkeiten, in anderen Bereichen Fuss zu fassen.

Ein dritter Faktor ist der Trend, in den Personalverleih zu wechseln. Durch flexible Arbeitszeiten und die freie Wahl des Einsatzortes bieten diese Modelle Vorteile, die in traditionellen Pflegeinstitutionen oft fehlen. Dies führt jedoch dazu, dass die Kosten für externe Pflegekräfte explodieren und die fest angestellten Mitarbeiter sich benachteiligt fühlen. Sozialer Unfrieden droht, der unbedingt verhindert werden muss.

Ein vierter und völlig unterschätzter Faktor ist, dass die allerwenigsten Führungskräfte im Gesundheitswesen jemals auf ihre Leitungsfunktion adäquat vorbereitet und im Fortgang professionell begleitet wurden. Überforderung, Verzweiflung und nicht selten schlichte Überforderung mit all den Herausforderungen des Alltags sind die Folge. So kann Führung in einem so sensiblen und vom Miteinander geprägten Umfeld jedoch keine motivierende Wirkung aufs eigene Pflegeteam entfalten. In der Folge verlassen Mitarbeitende das Team und die Not wird gefühlt immer grösser.

Lösungsimpuls 1: Fort- und Weiterbildungen für Führungspersonen im Gesundheitswesen

Wie wir gesehen haben, stehen Führungskräfte im Gesundheitswesen vor enormen Herausforderungen – oft sind sie damit überfordert. Meist werden sie aufgrund ihrer fachlichen Expertise in Führungspositionen berufen, jedoch mangelt es ihnen häufig an den notwendigen Führungswerkzeugen und der professionellen Ausbildung wie Anleitung.

Eine gezielte Fortbildung in Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten kann hier effektiv Abhilfe schaffen. Beispielsweise gilt es für Führungskräfte zu lernen, wie sie mit unterschiedlichen Persönlichkeitstypen effektiv kommunizieren und umgehend müssen. Dies reduziert signifikant Missverständnisse und verbessert sofort spürbar die Arbeitsatmosphäre.

Eine gut ausgebildete Führungsperson führt das eigene Team nicht nur effizienter, sondern erkennt auch die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden und geht gezielt darauf ein. Wertschätzung und Anerkennung bei gleichzeitiger Einbindung in die gesteckten Ziele und Notwendigkeiten sind hier die Erfolgsdeterminanten. Wenn Führungskräfte durch professionelles Management und menschliche Nähe zu "Mitarbeitermagneten" werden, machen sie Sie als Arbeitgeber zur bevorzugten Wahl für Pflegekräfte. Dies verringert nicht nur die Fluktuation, sondern erleichtert auch die Rekrutierung von neuem Personal und verkürzt ebenso das wichtige OnBoarding im Team. Das genau das möglich ist, zeigen uns die vielen Referenzbeispiele unserer teilnehmenden Leitungskräfte, die uns regelmäßig von den mannigfaltigen, positiven Erlebnissen berichten.

Lösungsimpuls 2: Flexiblere Arbeitsmodelle und ausgewogene Work-Life-Balance

Viele Fachpersonen im Gesundheitswesen verlassen auch den Beruf, weil sie ihre Arbeitszeiten und Einsatzorte gerne flexibler gestalten möchten. Hier können flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeitoptionen und attraktive Benefits wirksam Wirkung entfalten. Viele erfolgserprobte Geheimtipps für den ultimativen Benefit Ihrer Mitarbeitenden verraten wir Ihnen gerne in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch.

Arbeitgeber im Gesundheitswesen sollten ihre Arbeitsbedingungen so gestalten, dass sie den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter besser gerecht werden. Dies könnte beispielsweise bedeuten, Schichtdienste besser zu planen oder Home-Office-Möglichkeiten für administrative Aufgaben einzuführen. Eine verbesserte Work-Life-Balance würde dazu beitragen, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen und könnte so zur Reduktion der hohen Fluktuationsrate beitragen. Ebenso wirken sich diese wirklichen Benefits sehr positiv auf die Krankheitsrate aus.

Lösungsimpuls 3: Anreize und Programme zur Wiedereingliederung ehemaliger Fachkräfte im Gesundheitswesen

Viele ehemalige Fachpersonen könnten durch gezielte Wiedereingliederungsprogramme wieder für den Beruf begeistert werden. Wenn Sie es wollen und fördern.

Ein solches Programm kann bspw. Auffrischungskurse, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit beinhalten, um schrittweise sich wieder an die Arbeitsbelastung zu gewöhnen. Auch gilt Anreize zu schaffen wie etwa Bonuszahlungen oder verbesserte berufliche Perspektiven. Für viele Fachkräfte reduziert bereits die Aussicht auf eine idealere Arbeitsatmosphäre das Stresslevel. So fällt die Entscheidung für die Rückkehr in den Beruf viel leichter.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wiedergewinnung neuer Fachpersonen, die zuvor in den Personalverleih gewechselt sind. Durch attraktive Konditionen-Pakete und Entwicklungsmöglichkeiten können diese Fachkräfte nachweislich zurückgewonnen werden. Denn Menschen im Gesundheitswesen sind meist stetige Persönlichkeitstypen und sehnen sich nach einem funktionierendem Team und einer kalkulierbaren Struktur im Tagesgeschehen. Diese psychologische Erkenntnis können wir uns als Führungsperson zunutze machen.

Lösungsimpuls 4: Chancenverwertung durch die Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet enorme Potenziale zur Entlastung Ihres Fachpersonals. Intelligente Systeme, elektronische Patientenakten und automatisierte Verwaltungsprozesse sparen wichtige Zeit ein und reduzieren Fehler. Durch die Einführung solch einfach einsetzbarer Technologie-Werkzeuge könnten administrative Aufgaben effizienter gestaltet werden, sodass Fachkräfte mehr Zeit für den direkten Patientenkontakt haben. Aktuelle Studien zeigen, dass dies wiederum die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden nachhaltig steigert. Zudem könnten E-Learning-Plattformen und digitale Schulungsmaterialien zur kontinuierlichen Weiterbildung genutzt werden. Hierfür bietet AsFam Schulung & Bildung eine einzigartige Lernplattform für Menschen im Schweizer Gesundheitswesen, welche für viele unserer Kunden heute bereits eine erhebliche Erleichterung darstellt.

Ein weiterer Punkt ist die optimale und passgenaue Einarbeitung neuer Mitarbeitenden im Unternehmen, denn zu viele gewonnene Fachpersonen verlassen bereits innerhalb des ersten Jahres das Unternehmen wieder, da sie keine Ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechende Einarbeitung erfahren. Hier liegt häufig ein immens wichtiger Erfolgsschlüssel zur Bindung neuer Talente und Leistungsträger. Hier unterstützen wir auch Sie gerne, wie viele unserer Unternehmenskunden bereits, mithilfe von digitalen OnBoarding-Prozessen auf unserer digitalen Lernplattform. Als Unternehmen haben Sie so die Möglichkeit, die wichtigsten Prozesse und Ansprechpersonen, in Form eines passgenauen E-Learning, Ihren Mitarbeitenden zur Verfügung zu stellen. So wird Lernen von überall und zu jeder Zeit möglich. So profitieren alle vom zeitgemässen OnBoarding.

Zusammengefasst können wir festhalten, dass die Lösung für den Fachkräftemangel im Schweizer Gesundheitswesen ein vielschichtiger Ansatz erfordert. Durch gezielte Weiterbildungen, flexiblere Arbeitsbedingungen, passgenaue Wiedereingliederungsprogramme, den Einsatz adäquater IT Unterstützung und die stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit, können der Krise wirksam trotzen. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und endlich in die Umsetzung zu kommen, um die Pflege in der Schweiz zukunftssicher zu gestalten.

Wir sind bereit, wenn Sie es sind.

Wir stehen an Ihrer Seite im gemeinsamen Kampf gegen den Fachkräftemangel

Wir haben gezeigt, dass effektive Teamführung erlernbar ist, Spass machen kann und in wenigen Monaten signifikant Wirkung entfaltet. Unser Kurs zur zertifizierten Führungsperson im Gesundheitswesen bietet Ihnen genau diese Werkzeuge und den intensiven Best-Practice Austausch mit unseren erfahrenen Führungsexperten.

Mit dem unverkennbaren Fokus auf praxisnahes Lernen, der umfassenden Vermittlung von Management- und Leadership-Kompetenzen, als auch der Entwicklung hin zur professionell-empathischen wie mitarbeiterzentrierten Führungsmentalität, bereiten wir angehende wie erfahrene Führungskräfte optimal auf jede denkbare Führungsherausforderung in Ihrem Unternehmen vor.

Gerne beraten wir Sie kostenlos dazu in einem 30 Minuten Zoomcall, in welchem wir Ihnen gerne auf Wunsch schon wertvolle Tipps für Ihren Führungsalltag mitgeben und Ihnen erste Fragen beantworten. Buchen Sie sich hierfür einfach Ihren persönlichen Kennenlern-Termin in dem Kalender unseres Geschäftsführers.

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